Pflasterbett gleichmäßig abziehen  Pflastersteine lotgerecht verlegen  Steine scheibenweise aus mehreren Paketen mischen  Aufbau von Tragschicht, Pflasterbett und Pflasterfläche  211  Und so wird Pflaster verlegt  Das Pflasterbett darf weder nach dem Abziehen  noch während dem Verlegen der Steine betreten wer-  den. Wir raten deshalb zur „über Kopf”-Arbeitsweise:   Arbeiten von der verlegten Fläche aus nach vorn   (Kreise von der Mitte aus). Die erste Steinreihe   in einem rechten Winkel zur Begrenzungsfläche   anlegen. Somit wird das unnötige Schneiden der   Steine vermieden. Zur Kontrolle des fluchtgerechten   Verlaufs der Steinreihen hilft der Gebrauch einer   Schnur oder einer Richtlatte. Die Verlegung der   Randsteine muss gleichzeitig zur Verlegung der   Normalsteine erfolgen, in keinem Fall vor- oder   nachher.  Eine homogene Farbverteilung wird durch eine  scheibenweise Verlegung aus mehreren Paketen   gleichzeitig erzielt. Vor allem nuanciertem, jedoch   auch einfarbigem oder grauem Pflaster verleiht   diese Verlegung eine natürliche Wirkung.  Die Kunst der Fuge und das Abrütteln  Bitte auf einen ausreichenden Fugenabstand achten.   Niemals pressverlegen. Das Fugenmaß ist durch   den Verleger herzustellen. Die seitlich an den Stei-  nen befindlichen Abstandshilfen geben dies nicht   automatisch an. Das Abrütteln des gesäuberten und   unbedingt trockenen Pflasters erfolgt mit einem   Flächenrüttler mit Gummi- oder Kunststoffschürze.    In die Fugen des fertig verlegten Pflasters ist tro-  ckener Sand (bei Sickerpflaster Splitt) einzuschläm-  men. Die Einfassung aller Seiten durch Randsteine,   Palisaden oder Mauern beugt Verschiebungen und   seitlichem Abwandern vor.  AUFBAU, VERFU- GUNG UND PFLEGE